Inhalte

Ausbildungsjahr 1


Ausbildungsjahr 2

Ausbildungsjahr 3

  • 1. Markt als Koordinator von Angebot und Nachfrage
    1. Wettbewerbsstörungen
    1. Soziale Marktwirtschaft
    1. Binnenwert des Geldes
    1. Sozialprodukt als gesamtwirtschaftliche Messgröße
    1. Wirtschaftspolitik und Konjunktur
    1. Gründung eines Unternehmens
    1. Wahl der Rechtsform eines Unternehmens
    1. Finanzierung und Kapitalbedarf
    1. Betriebliche Kosten

Notentransparenz

  • 2 schriftliche Klassenarbeiten
  • Schriftlich zählt 80 %
  • Mündlich zählt 20 %

Kriterien zur Beurteilung der mündlichen Leistung

Kriterien zur Beurteilung der mündlichen LeistungNote
Ernennen des Problems und dessen Einordnung in den größeren Zusammenhang.
Sachgerechte und abgewogene Beurteilung.
Eigenständige gedankliche Leistung als Beitrag zur Problemlösung.
Angemessene und klare sprachliche Darstellung.
Fazit: Die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße.
1
Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung im Gesamtzusammenhang des Themas.
Erkennen des Problems.
Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem.
Kenntnisse, die über den Unterricht hinausgehen.
Fazit: Die Leistung entspricht den Ansprüchen voll.
2
Regelmäßige freiwillige Mitarbeit im Unterricht.
Im Wesentlichen richtige Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoff.
Verknüpfungen mit Kenntnissen des Stoffes des gesamten Unterrichts.
Fazit: Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen.
3
Nur gelegentlich freiwillige Mitarbeit im Unterricht.
Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einzelner Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbaren Unterrichtsstoff und sind im Wesentlichen richtig.
Fazit: Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht im Ganzen aber noch den Anforderungen.
4
Keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht.
Äußerungen nach Aufforderung, nur teilweise richtig.
Fazit: Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden. Mängel sind in absehbarer Zeit behebbar.
5
Keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht.
Äußerungen nach Aufforderung falsch.
Fazit: Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Selbst Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind.
6

Bildungspläne


Prüfungen

Alte Prüfungen - Kaufempfehlung :)

Alte Prüfungen:

PA Betriebliche Mitbestimmung PA Tarifvertrag und PA Tarifvertrag - Lösung Gemischte PAs Musterprüfung Schuljahr 1


Prüfungsaufgaben zur Vorbereitung

Thema: Berufsausbildung

Winter 2008/09

Jens (17 Jahre) erzählt in der Berufsschule: “Stellt euch vor, ich habe diesen Monat jeden Tag eine Überstunde gemacht, d.h. neuen Stunden und zweimal samstags gearbeitet. Ich bekomme inklusive Überstundenzuschlag 324 Euro mehr ausbezahlt. Jetzt kann ich mir endlich einen xxx leisten.” Kevin ist sehr erstaunt: “Du darfst doch noch gar keine Überstunden machen.” Jens entgegnet: “Wieso? Alle bei uns machen Überstunden! Ein Kollege will sogar gegen Bezahlung auf einen Teil seines Urlaubs von 30 Tagen verzichten.”

  1. Erläutern Sie mit Hilfe des Gesetzes, ob Kevin mit seiner Behauptung Recht hat.
  2. Erklären Sie mit Hilfe des Textes zum Urlaubsrecht, ob man auf Teile seines Urlaubs verzichten kann.

Gesetzesauszüge § 1 JASchG (1) Dieses Gesetz gilt für die Beschäftigung von Personen, die nch nicht 18 Jahre alt sind, … § 8 JASchG Dauer der Arbeitszeit (1) Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. § 15 JASchG Fünf-Tage-Woche Jugendliche dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden. Die beiden wöchtenlichen Ruhetage sollen nach Möglichkeit aufeinander folgen.

Auszug nach dem Bundesurlaubsgesetz Um den Erholungszweck verwirklichen zu können, muss der Urlaub vom Arbeitgeber zusammenhängend (mind. 2 Wochen) gewährt werden. Der Wille des Gesetzgebers geht dahin, dass der gesetzliche Mindesturlaub tatsächlich in natura genommen wird. Eine Abgeltung, d.h. Geldzahlung statt Urlaub soll nur ausnahmsweise zulässig sein, z.B. beim Ausscheiden aus dem Unternehmen. Laut Bundesurlaubsgesetz beträgt der Mindesturlaub 24 Werktage.

Lösung

  1. Ja, Kevin hat Recht. Jugendliche (< 18 Jahre) dürfen laut § 8 JASchG nur 8 Stunden täglich arbeiten. Für Jugendliche (§ 15 JASchG) gilt eine 5-Tage-Woche. Überstunden, die in Notfällen möglich sind, dürfen nur in Freizeit ausgeglichen werden.
  2. Man kann auf den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehenden Urlaub gegen Geldzahlung verzichten.

Thema: Grundlagen des Vertragsrechts

Sommer 2014 - Aufgabe 2

  1. Erklären Sie die Begriffe “Rechts- und Geschäftsfähigkeit”
  2. Wann beginnt und wann endet die Rechtsfähigkeit?
  3. Welche Stufen der Geschäftsfähigkeit liegen in den folgenden Fällen vor? Begründen Sie, welche Gültigkeit das Rechtsgeschäft hat
FälleStufe der GeschäftsfähigkeitGültigkeit des Rechtsgeschäfts
Marie (8 Jahre) holt Geld aus ihrer Spardose und kauft sich davon eine Tafel Schokolade
Der 14-jährige Schüler Dennis kauft sich einen LED-Fernseher für 1000,00 Euro, damit er endlich in seinem eigenen Zimmer fernsehen kann.
Die 12-jährige Isabel bekommt von ihrer Tante 5000,00 Euro geschenkt.
Peter, 18 Jahre alt, kauft sich eine Waschmaschine für die eigene Wohnung.
Lisa ist 6 Jahre alt und geht im Kaufhaus einkaufen.
  1. Tragen Sie in die Tabelle ein, um welche Art von Rechtsgeschäften es sich bei den folgenden Beispielen handelt.
Rechtsgeschäfteinseitigempfangsbedürftigmehrseitigverpflichtend
Ausbildungsvertrag
Kündigung eines Mobilfunkvertrages
Kaufvertrag für PC
Testament, notariell beurkundet
Abmahnung des Chefs
  1. Auf welche Arten können Willenserklärungen abgegeben werden (3 Angaben)?

Lösung

  1. Rechtsfähigkeit: Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Geschäftsfähigkeit: Fähigkeit, aber der Volljährigkeit Rechtsgeschäfte selbstständig und mit voller Gültigkeit abzuschließen.

  2. Die Rechtsfähigkeit beginnt mit Vollendung der Geburt und endet mit dem Tod Rechtsfähigkeit von juristischen Personen beginnt mit Eintragung und endet mit der Löschung in einem öffentlichen Register

  3. x

FälleStufe der GeschäftsfähigkeitGültigkeit des Rechtsgeschäfts
Marie (8 Jahre) holt Geld aus ihrer Spardose und kauft sich davon eine Tafel Schokoladebeschränkt geschäftsfähiggültig, Taschengeldparagraph
Der 14-jährige Schüler Dennis kauft sich einen LED-Fernseher für 1000,00 Euro, damit er endlich in seinem eigenen Zimmer fernsehen kann.beschränkt geschäftsfähigschwebend unwirksam, solange die Eltern nicth zugestimmt haben
Die 12-jährige Isabel bekommt von ihrer Tante 5000,00 Euro geschenkt.beschränkt geschäftsfähigEltern müssen nicht zustimmen, da ein rechtlicher Vorteil besteht, gültig
Peter, 18 Jahre alt, kauft sich eine Waschmaschine für die eigene Wohnung.voll geschäftsfähigvoll gültig
Lisa ist 6 Jahre alt und geht im Kaufhaus einkaufen.geschäftsunfähigRechtsgeschäft ist nichtig
  1. x
Rechtsgeschäfteinseitigempfangsbedürftigmehrseitigverpflichtend
Ausbildungsvertragxxx
Kündigung eines Mobilfunkvertragesx
Kaufvertrag für PCxx
Testament, notariell beurkundetx
Abmahnung des Chefsxx
  1. Mögliche Willenserklärungen
  • ausdrückliche Erklärung schriftlich
  • ausdrückliche Erklärung mündlich
  • schlüssige Handeln
  • Schweigen

Thema: Kaufvertrag

Prüfungsaufgabe aus Wikop-Buch

Zeitungsanzeige: “VW Golf 1.4, 55 kW, rot, Bj. 10 unfallfrei, orig. 80.000 km, 6000 Euro. Tel: 07141/xxxxx”

Der 18-jährige Auszubildende Bernd kauft aufgrund nebenstehender Zeitungsanzeige das angebotene Auto. Bei der ersten Inspektion seines gekauften Golfs stellt die Werkstatt fest, dass das Fahrzeug nicht 80.000 km, sondern bereits 180.000 km gefahren ist.

a) Seine Freundin rät Bernd den Kaufvertrag anzufechten, sein Freund hingegen meint, dies sei nicht notwendig, da der Vertrag ohnehin nichtig wäre. Wie beurteilen Sie den Fall? b) Erklären Sie den Unterschied zwischen Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Rechtsgeschäften. c) Bernd hat dem Verkäufer das Auto zurückgegeben und statt dessen ein neues Motorrad gekauft. Von dem restlichen Geld leistete er sich bei Radio-Huber eine Stereoanlage. Innerhalb weniger Wochen wurde die Stereoanlage zum dritten Mal defekt. Welche Kaufvertragspflichtverletzung liegt vor? d) Welche Rechte stehen Bernd nach der offenbar erfolglosen Nachbesserung zu? e) Kann Bernd Schadenersatz geltend machen (z.B. Ersatz der Fahrtkosten und Telefonauslagen)? f) Innerhalb welcher Frist muss Bernd seine Ansprüche geltend machen?

Auszüge aus dem Bürgelichen Gesetzbuch (BGB)

Lösung:

a) Dieser Kaufvertrag ist anfechtbar, da er durch arglistige Täuschung zustande kam. b) Nichtigkeit: Diese Rechtsgeschäfte sind kraft Gesetzes von Anfang an ungültig. Beispiele: bei Gesetzesverstoß, bei Sittenwidrigkeit, bei Formmangel. Anfechtbarkeit: Diese Rechtsgeschäfte sind zunächst voll gültig, werden aber durch die Anfechtung rückwirkend nichtig (ungültig). Beispiele: bei widerrechtlicher Drohung, bei arglistiger Täuschung, bei Irrtum. c) Es liegt eine mangelhafte Lieferung vor. d) Nach Fehlschlagen der Nachbesserung bzw. Nacherfüllung:

  • Minderung (Preisnachlass) oder
  • Rücktritt vom Vertrag
  • zusätzlich Schadenersatz (z.B. Erstattung des Mehrpreises, wenn das Gerät bei einem anderen Händler teurer gekauft werden muss, weil der Verkäufer nicht nacherfüllen will oder kann.)

e) Fahrtkosten und Telefonauslagen muss der Händler bereits beim 1. Nachbesserungsversuch übernehmen. § 439 (2) BGB verpflichtet den Händler, alle zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen zu übernehmen. Nach Fehlschlagen der Nacherfüllung kann Bernd zusätzlich Schadenersatz verlangen.

f) Er muss eine Ansprüche auf Sachmangelhaftung nach § 438 (3) BGB innerhalb von 2 Jahren geltend machen.

Thema: Gesetzliche Grundlagen

Prüfungsaufgabe aus Wikop-Buch

Karikatur: Verkäufer gibt Käufer einen verschlossenen Karton und sagt: “Es hat fünf Jahre Garantie …oder bis Sie die Verpackung öffnen, was immer zuerst kommt.”

  1. Erläutern Sie die Karikatur.
  2. Ist diese “Gewährleistungspflicht” rechtlich zulässig?

Bearbeiten Sie die nachfolgenden Fargen uner Verwendung der unten stehenden Gesetzesauszüge. 3. Der elfjährige Ingo hat 300 Euro von seinem Sparbuch abgehoben und damit eine Campingausrüstung gekauft. Der Vater, der Ingo immer verboten hatte zu zelten, bringt dem Verkäufer die bereits benutzte Campingausrüstung zurück und verlangt die Rückgabe des Kaufpreises. Zu Recht? Begründen Sie Ihre Antwort. 4. Zwei Wochen später ist Ingos Onkel Kurt zu Besuch. Er schenkt Ingo und seinem fünfjährigen Bruder Paul jeweils 10 Euro. Die Eltern sind der Ansicht, dass Ingo keine Belohnung verdient. Sie verbieten, dass er das Geld annimmt. Zu Recht? 5. Paul rennt mit seinen 10 Euro sofort zum nächsten Supermarkt und kauft für den gesamten Betrag Süßigkeiten. Prüfen Sie, ob ein gültiger Kaufvertrag zustande gekommen ist. 6. Ingo ist inzwischen 17 Jahre alt. Mit seiner Ausbildungsvergütung will er ein Trekkingrad kaufen. Auch seinen Vater hat er überredet. Der begleitet ihn zum Fahrradhändler und stimmt dem Kauf durch Ingo zu. Ist ein gültiger Kaufvertrag entstanden?

Auszug aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)

Lösung:

  1. Der Verkäufer räumt großzügig 5 Jahre Garantie ein. Für den Käufer ist diese Garantie wertlos, da sie erlischt, sobald er die Verpackung öffnet, d.h. sobald er die Ware benutzt.
  2. Nach dem BGB beträgt die Sachmängelhaftung (Garantie) mindestens 2 Jahre. Eine Einschränkung wie in der Karikatur ist nicht zulässig.
  3. Nach § 106 BGB ist Ingo beschränkt geschäftsfähig, d.h. um einen rechtsgültigen Kaufvertrag abschließen zu können, benötigt er die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters. Solange diese nicht vorliegt, ist der Vertrag nach § 108 BGB schwebend unwirksam. Da der Vater die Zustimmung verweigert, muss der Verkäufer das Zelt zurücknehmen und den Kaufpreis zurückerstatten, ob das Zelt benutzt wurde, ist unerheblich. Auch § 110 BGB kommt nicht zum Tragen, da 300 Euro erheblich über ein Taschengeld hinausgehen, zumal der Vater ausdrücklich das Zelten verboten hat.
  4. Nach § 107 BGB kann ein Minderjähriger Rechtsgeschäfte, die ihm einen rechtlichen Vorteil bringen, auch ohne die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters eingehen. Da er das Geld geschenkt bekommt, ist die Zustimmung der Eltern nicht erforderlich.
  5. Nach § 104 BGB ist Paul geschäftsunfähig. Deshalb ist der Kaufvertrag nach § 105 BGB nichtig.
  6. Da der gesetzliche Vertreter zustimmt, ist der Kaufvertrag nach § 108 BGB voll gültig.

Thema: Volkswirtschaftliche Grundlagen

ohne Quelle

Text: “Statistiker melden deutlicheren Preisanstieg - Inflationsrate steigt auf über 2,4 Prozent Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen schneller. Im April 2011 stieg die Inflationsrate auf 2,4 %, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. … Wie bereits in den vergangenen Monaten waren vor allem die Kosten für Energie für den Preisanstieg verantwortlich. Diese stiegen insgesamt um 10,2 % im Vergleich zum April 2010. Lebensmittel kosteten 3,4 % mehr als ein Jahr zuvor.”

a) Erklären Sie, wie die im Artikel erwähnte Inflationsrate ermittelt wird.

b) Stellen Sie den Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Inflationsrate und dem Anstieg der Energiepreise dar.

c) Erläutern Sie, welche Bedeutung die oben geschilderte Entwicklung für Arbeitnehmer/Auszubildende, Sparer und Transportunternehmen hat.

Lösungen:

a) Die Inflationsrate wird vom Stat. Bundesamt mit Hilfe des Verbraucherpreisindex ermittelt. (1) Dieser wird über den „Warenkorb“ (gewichtete Zusammenstellung der aufgrund von Verbrauchsgewohnheiten ermittelten Güter) berechnet (1)

b) Die Preise für Energie finden sowohl in Form von Heizenergie als auch in den Kraftstoffen und in den Strompreisen Niederschlag. (2) Der hohe Anstieg der Inflationsrate lässt sich durch den relativ hohen Anteil der Energiekosten am Warenkorb erklären. (1)

c) AN/Azubis: Reallohn nimmt ab, durch den hohen Kraftstoffpreis ist der Pendler besonders belastet. (1)

Sparer: Ersparnisse verlieren an Wert bzw. Sparen wird uninteressant, falls der Zinssatz geringer als die Inflationsrate ist. (1)

Transportunternehmen: Evtl. sinkende Gewinne bzw. Verluste, falls die Kosten nicht weitergegeben werden können. (1)

Sommer 2019 MFA

Aufgabe 1.4 In der Präsentation soll ein Schaubild eingefügt werden Schaubild: Überschrift: Tarifbilanz - Inflation dämpft Anstieg der Reallöhne Nominallohn + 5,7 % Inflationsrate + 1,6 % Reallohn ? %

Erklären Sie Nina Fuchs die im Schaubild verwendeten Begriffe und deren Zusammenhang

Lösung:

Der Nominallohn ist die Summe, die jemand in Euro verdient. Der Reallohn ist die tatsächliche Kaufkraft des Nominallohns und berücksichtigt die Inflation bzw. Preissteigerung. Unter Inflationsrate versteht man die Veränderung der Kaufkraft.


Thema: Markt

gemischte Aufgaben

  1. Die Firma “Goldkante” ist der einzige Anbieter edler Damenmäntel mit eingewebten echten Goldfäden. Zeigen Sie die Preisentwicklung auf, wenn kurz vor Weihnachten die Nachfrage hoch, aber das Angebot gleich bleibend ist.
  2. Beschreiben Sie die Markform, in welche die Firma “Goldkante” eingeordnet werden kann.
  3. Auf dem Markt für Einräder ergibt sich folgende Angebots- und Nachfragesituation
Preis in Euroangebotene Mengenachgefragte Menge
501030
601424
701818
802212
90266

Zeichnen Sie auf Ihrem Antwortblatt ein Koordinatensystem und stellen Sie die Preisbildung grafisch dar. Beschriften Sie die einzelnen Achsen und Kurven.

  1. Ermitteln Sie den Umsatz bei den verschiedenen Preisen und benennen Sie den Gleichgewichtspreis.

Lösung:

  1. Der Preis steigt, da die Nachfrage größer wird bei gleich bleibendem Angebot.
  2. Angebotsmonopol, da auf einen Anbieter viele Nachfrager treffen.
  3. x-Achse: Menge in Stück, y-Achse: Preis in Euro, Nachfrage: fallende Gerade, Angebot: steigende Gerade, Schnittpunkt bei (18/70) = Gleichgewichtspreis
  4. Lösung
Preis in Euronachgefragte Mengeangebotene MengeUmsatz in Euro
503010500
602414840
7018181260
801222960
90626540

70 Euro ist der Gleichgewichtspreis.


Winter 2013/14 - Kartelle

Zeitungsausschnitt Taz. Die Tageszeitung, 1. Februar 2013: “Kartellamt verhängt Geldstrafen - Schokolade zu teuer Düsseldorf. Elf Süßwarenhersteller müssen wegen illegaler Preisabsprachen tief in die Tasche greifen. Das Bundeskartellamt verhängte gegen sie und verantwortliche Vertriebsmitarbeiter Bußgelder in Höhe von rund 60 Millionen Euro wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind unter anderem Kraft Foods Deutschland, Alfred Ritter, Nestle Kaffee und Schokoladen, Bahlsen, Griesson, de Beukelaer, Storck, Katjes und Haribo. Das Amt sieht es als erwiesen an, dass Ritter und Kraft sowie in einer Vierer-Runde Ritter, Mars, Nestle und Haribo Preise abgesprochen haben.”

Markus Schmid, Auszubildender im Konditorhandwerk, liest den oben stehenden Artikel und wundert sich über die hohe Geldstrafe.

  1. Begründen Sie, warum Kartelle in der sozialen Marktwirtschaft verboten sind (zwei Angaben).
  2. Nennen Sie die im Zeitungsartikel beschriebene Kartellart.
  3. Beschreiben Sie zwei weitere Kartellarten.

Lösung:

  1. Es findet eine gezielte Veränderung der Marktwirtschaft zu Ungunsten der Verbraucher statt → überhöhte Preise durch Wegfall der Wettbewerbsfunktion; möglicherweise verminderte Angebotsbreite oder etwa verminderte Produktqualität …
  2. Preiskartell
  3. weitere mögliche Kartelle: Gebietskartell - Absprachen beziehen sich auf das entsprechende Absatzgebiet Quotenkartell - Absprachen beziehen sich auf die jeweilige Absatzmenge Preiskartell - Absprachen von Preisen Produktionskartell - Steuerung von Herstellung und Angebot. Verhinderung von Überkapaziäten zur Preishaltung Konditionskartell - Absprache über Geschäftsbedingungen (Beispiel: Rabattkartell) Submissionskartell - Absprachen über Ausschreibungsgewinner Exportkartell - Absprachen, die sich jedoch nur auf den Absatz im Ausland beziehen Importkartell - Absprachen, die nur für den Bezug aus dem Ausland gelten sollen Gebietskartell - Absprachen über die räumliche Aufspaltung der Märkte (= Abgrenzung der Absatzgebiete)